Generationswechsel bei Gemeindefeuerwehr Dambeck


Irgendwann kommt dieser Tag, dachte sich Detlef Madaus als er die Jahreshauptversammlung am Samstag, den 14. März eröffnete. Es sollte seine letzte Versammlung als Gemeindewehrführer sein. Erschienenen waren, neben den Ehren- und Aktiven Mitgliedern, auch die benachbarten Feuerwehren.

Bevor es an die Wahl seiner Nachfolge ging, hatte Brandmeister Madaus jedoch noch einen Bericht abzulegen. In seinem Rückblick auf 2025 ging er auf die Ausbildungen und Einsätze ein. Zu drei Einsätzen musste die Wehr ausrücken. Bei einem Verkehrsunfall und einer Türnotöffnung konnten die Dambecker den Hilfesuchenden leider nicht mehr helfen. Der Brand eines Feldhäckslers ging jedoch glimpflich aus., es war lediglich ein Lager heiß gelaufen.

Auch bei dem Oster- und Oktoberfeuer sind Feuerwehr und Förderverein nicht wegzudenken.

Anschließend an den Bericht des Wehrführers folgt der des Gruppenführers. Nico Golz ging noch etwas detaillierter auf die Ausbildungen ein. Hier spricht er von der sogenannten „BDK“-Ausbildung, was für Brunow-Dambeck-Klüß steht. Die drei Wehren üben regelmäßig gemeinsam. Alle Beteiligten empfinden dies als eine hervorragende Form der Zusammenarbeit.

Der nächste Tagesordnungspunkt war schließlich die Wahl der neuen Wehrführung. Detlef Madaus übernahm das Amt 1996 und war seitdem ununterbrochen Wehrführer. Er sah viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kommen und gehen. Zu zwei Jahrhunderthochwassern und einem Jahrhundertwaldbrand rückte er mit seiner Wehr aus. Seit 32 Jahren und noch immer, ist er tauglicher Atemschutzgeräteträger. Er dankte für die Unterstützung über die lange Zeit, besonders als er vorübergehend aus persönlichen Gründen kürzertreten musste.

Für die Wahl zum Wehrführer und Stellvertreter gab es je einen Kandidaten. Florian Rüdiger rückte auf vom Stellvertreter zum Wehrführer. Sein neuer Stellvertreter ist Holger Schult.

So einfach zu Tagesordnung zurückkehren wollten die Kameraden jedoch nicht. Franziska Voigtländer hielt eine Rede zu Ehren des scheidenden Wehrführers. Er bewirkte das, was nicht jeder in seiner Amtszeit schaffte. Begonnen mit einem Traktor und Anhänger über einen Robur LO besitzt die Wehr heute ein modernes Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser. Auch in ein neues Gerätehaus zogen die Brandschützer vor 20 Jahren ein.

Im Zuge der Ehrung und Grußworte erhielt Madaus zahlreiche Präsente. Die wohl lebhafteste Ausführung der Grußworte kam von Bürgermeisterin Barbara Willer. Sie stellte ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit dem „Langen“, wie sie ihn nannte, vor. Gleichzeitig legte sie ihm aber nah, sich nun seinen anderen Hobbies zu widmen und die neue Generation machen zu lassen.